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ausgekocht - radio von und mit güni noggler PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 01. August 2016 um 06:06 Uhr

AUSGEKOCHT-das Kochradio für Genießerinnen und Genießer, von und mit Güni Noggler - eventuell mit satirischen Zutaten?!

Er begrüßt dabei die Köchinnen verschiedenster Persönlichkeiten und Unpersönlichkeiten, empfängt Telefongäste und tauscht Rezepte aus.

 

Sendung vom Sonntag, 31. Juli 2016, 09:00 bis 09:30, auf FREIRAD Tirol, Freies Rado Innsbruck http://www.freirad.at/! Zu Gast Frau Johanna Mayer, die Köchin von Frau Josefine Mutzenbacher. Hier nun zum NACHHÖREN! Viel Vergnügen

 

Die anderen Sendung finden Sie hier

 
DEVOTIONALITÄTEN - bilder zur ausstellung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 05. Oktober 2015 um 06:54 Uhr

... und hier einige bilder zur eröffnung am 23. september 2015. fotografiert von Herwig Angerer©

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Download : regional-magazin; artikel von mag. dagmar knoflach; Pressebericht (pdf).

 

 
devotionalitäten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 07. September 2015 um 18:02 Uhr

DEVOTIONALITÄTEN

 

von Güni Noggler

23. September bis 15. November 2015

 

Galerie Unterlechner

Fred-Hochschwarzer-Weg 2, 6130Schwaz

Eröffnung: Mittwoch, 23. Sep. 2015, 20:00 Uhr

 

ausgestellt werden:

In einem eigenen Raum die „Turiner Tücher“, mit Zahnröntgen, aufgehängt an alten Kartenständern mit kaltem Licht einzeln von unten bestrahlt – „anatomische Vorlesung“ - dazu auf einem Lesepult das Werkbuch mit den Gedanken der Abgebildeten. Diese gesamte Serie besteht aus jeweils sechs weiblichen und sechs männlichen Körperabdrucken (Zahl 12) – wobei alle Dargestellten in der einen oder anderen Art bildnerisch (bildhauern, malen, fotografieren, filmen …) tätig sind. Diese Personen bewusst selbst zum „Objekt“ zu machen, war Teil des Gesamtprozesses.

 

Günis Weihnachtskarten“ – sie sind innerhalb eines Jahrzehntes in toller Zusammenarbeit mit dem Fotografenmeister Herwig Angerer entstanden – im Großformat (180 x 120 cm), auf LKW-Planen gedruckt – ein Triptychon und 9 Einzelbilder – stellen einen eigenen Zyklus dar, wobei jedes Bild einen politischen Zeitbezug und / oder eine religiöse Konnotation aufweist.

 

Günis Schriftenkammer“ ist mit handgeschriebenen, kopierten Manu­skriptteilen austapeziert und beinhaltet auszugsweise den schriftstellerischen Teil seines Schaffens.

 

Günis Reliquien“ – eigens angefertigte, erwerbbare Kleinodien – runden diese Ausstellung ab.

 

Musikalische Ergänzung: Armin Lengauer

 

DOWNLOAD EINLADUNG (pdf)

 
interkonfessionelle weihnachtsbeleuchtung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 22. September 2014 um 18:18 Uhr

mein freund Dr. Arkadasch Dag (DER arteologe), hat in "Hawadere-TV" seine neusetes gadgets zum thema "Togetherness-Facilities" vorgestellt: interkonfessionelle weihnachtsbeleuchtung für muslime - partizipieren sie mit an diesem fest des friedens und des schenkens! hier gehts zum video:

 

 
lesung volksstimmefest 2014, wien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 22. September 2014 um 18:00 Uhr

hier mein text für dieses jahr zum thema "zeitgeschehen":

 

 

Zeitgeschehen

 

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass nur mehr die Menschen an den Spruch „Geht´s der Wirtschaft gut, dann geht´s uns allen gut!“ glauben, die längst schon ihre Konten auf den Cayman-Islands und in der Schweiz weit mehr als steuerschonend mit Millionen und Abermillionen aufgefüllt haben. Wir, der Rest, haben dann endgültig begriffen, dass es nur den Reichen und Machthabern hilft, wenn wir mit Hilfe von beschämenden Mindestlöhnen und ausgedünnten Sozialleistungen die scheinbar leeren Kassen des Staates wieder füllen sollen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir es uns nicht mehr gefallen lassen, dass jeder der mehr als 4.350,00 Euro im Monat verdient (das ist bereits mehr als das Fünffache der Mindestpension von 857,93 Euro pro Monat!) für den darüber hinausgehenden Verdienst keinen einzigen Cent mehr für die Sozialversicherung zahlen muss! Stellen Sie sich das vor: Sie verdienen 8.306,00 Euro im Monat, weil Sie z.B. ein/e Nationalratsabgeordnete/er sind, dann brauchen Sie ab dem 4.351,00 Euro nichts mehr für die gesetzliche Krankenvorsorge, Pensionsvorsorge, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und die Insolvenzentgeltversicherung zu bezahlen. Ganz zu schweigen, wenn Sie von Zinsen aus Ihren Aktien, oder aus Vermietungseinkünften leben könnten – da fällt von vornherein nichts an!

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir die immensen Gagen der Manager, Geschäftsführer, Aufsichtsräte etc. nicht mehr akzeptieren. Wir werden ihnen ihre gebetsmühlenartige Leier von „Sonst bekommen wir keine Spitzenkräfte mehr für unsere Banken und Firmen!“ – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr abkaufen: oder sind da bisher nur überbezahlte Schwachmatiker und Hasardeure gesessen, die jahrzehntelang mit unserem Steuergeld Monopoli gespielt haben?

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, dass die Flicks und Oligarchen ihr Geld nicht nur deshalb bei uns in Österreich anlegen, weil der Steuersatz auf ihre Vermögen gleich Null und auf ihre Stiftungen beschämend gering ist, sondern weil sie nach wie vor in einem wunderschönen und friedlichen Land sich an den schönsten und teuersten Plätzen ungestört breitmachen dürfen. Wollten diese Herr- und Damschaften noch weniger Steuern bezahlen, dann könnten sie ja ohne weiteres nach Nigeria auswandern: aber dort spielt es dann keine Seitenblicke bei den Salzburger Festspielen, und keinen Charity Event am Wörthersee, sondern sie müssen dann froh sein, nicht entführt und ermordet zu werden, wenn sie auch nur einen Schritt außerhalb ihres Hochsicherheitsdomizils setzen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, was der Begriff „Versicherung“ bedeutet: wenn Sie eine Brandschutzversicherung abgeschlossen und regelmäßig ihre Versicherungsprämien einbezahlt haben und Ihnen dann bedauerlicherweise Ihre Wohnstätte abbrennt, dann steht Ihnen selbstverständlich und mit vollem Recht die Zahlung Ihrer Versicherung zu. Nur beim Arbeitslosengeld – für das Sie Monat für Monat Ihre Beiträge einbezahlen – wird schon viel zu lange so getan, als wären die Empfänger Sozialschmarotzer, die zu Unrecht den von ihnen selbst erarbeiteten Schutz erhalten. Und dann wissen leider noch die wenigsten, dass man bei uns in Österreich ohnehin nur maximal ein halbes Jahr Arbeitslosengeld bekommen kann… Die wahren Schmarotzer hingegen sitzen wahrscheinlich auf Capri und lassen sich von einem Kinderarzt eine Lungenentzündung im Urlaub attestieren.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass sich die Bauern nicht mehr von Monsanto und Konsorten ködern lassen, die sie vertraglich dazu zwingen nur mehr gentechnisch verändertes Saatgut und entsprechende Pestizide zu verwenden, die nicht nur unsere Umwelt, sondern langfristig auch noch unsere Gesundheit gefährden.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, dass es keine „Wirtschaftsflüchtlinge“ gibt, sondern nur Menschen, die bei sich zuhause keinerlei Chancen mehr aufs Überleben sehen; sei´s aus politischen, menschenrechtlichen oder Grundversorgungsproblemen. Niemand verlässt freiwillig seine Heimstatt, wenn er/sie die reelle Möglichkeit sieht, daheim ein friedliches und sinnvolles Leben gestalten zu können.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass selbst die Religionen anerkennen müssen, dass ohne die bedingungslose Anerkenntnis der Menschenrechte ein friedliches Zusammenleben auf Dauer unmöglich ist, und dass wir die großen Probleme dieser unserer Welt ohne ein absolutes Miteinander niemals lösen werden.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass die Medien sich mehr und mehr weigern, zum Handlanger der Reichen und Mächtigen zu verkommen. Verantwortung heißt für diejenigen verantwortlich zu sein, die, aus welchen Gründen auch immer, weniger Chancen und Möglichkeiten besitzen als man selbst im Augenblick hat.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir wieder erkennen, dass eine Gemeinschaft mehr benötigt als das ellbogenbewehrte Streben nach maximalem persönlichen Gewinn: Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Straßen, öffentlicher Verkehr, Müllentsorgung, Wasserversorgung und Altenpflege müssen immer im gemeinschaftlichen, staatlichen Besitz bleiben. Denn hier geht es nicht um persönlichen Gewinn, sondern um die Grundlagen aller.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir uns klar darüber werden, dass sich unsere Zukunft bereits in den Kindergärten und Pflichtschulen entscheidet. Wir können es uns wahrlich nicht leisten, auf all die Fähigkeiten und Talente zu verzichten, die durch unser bisheriges Bildungssystem mit viel zu früher – und meist sozialer – Selektion unter die schulischen Räder kommen. Wir brauchen eine Aufwertung der HandwerkerInnen und DienstleisterInnen! Die müssen wieder so viel verdienen, dass sie in der Lage sind, sich und ihren Familien ein würdiges Dasein zu ermöglichen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir – mitten in einem vereinten Europa- erkennen, dass es kein Problem sein kann das griechische, spanische oder portugiesische Volk mit ein paar hundert Milliarden zu unterstützen, wenn es bei uns in Österreich nur eine Woche gedauert hat, bis klar war, dass unsere Regierung die eigenen, österreichischen Banken mit 100 Milliarden garantiemäßig unterstützt.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir unsere Politiker daran messen, was sie wirklich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft unternehmen; für die AlleinerzieherInnen, für die Kinder, die alten Menschen, die Pflegefälle, für die Opfer von Katastrophen. Und nicht daran, dass sie mit millionenschweren Steuerzuckerln fragwürdige Deals mit internationalen Konzernen aushandeln.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir begreifen, dass man Mörder die im Namen der Ehre, eines Gottes oder einer Ideologie foltern und töten nicht nur durch strenge Gesetze und Polizei unschädlich machen kann, sondern dass wir dafür in einem noch viel größeren Ausmaß Kultur, Kunst und Bildung brauchen. Nur damit – und mit persönlichem Rückgrat – können wir auf Dauer unsere Freiheit und Demokratie erhalten.

 

Wie gesagt: Zeitgeschehen.

 

Danke.

   (fotos: alfred nagl)

 
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