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in arbeit - mein beitrag zum "linken wort" - volksstimmefest 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 05. September 2016 um 05:38 Uhr

Mein Beitrag zum "Volksstimmefest 2016 - Lesung: "Linkes Wort", Sigi Maron-Bühne, 3.September 2016

 

In Arbeit

 

Eine Dusche für neun Mann. Das Warmwasser reicht gerade für fünf. Und das auch nur wenn der Koch daran denkt, den Boiler rechtzeitig einzuheizen. Mit Holz. Tagwache um 5:30 Uhr. Schweigende Morgentoilette. Wortloses Frühstück. Radiogedudel. Jeder spült danach am Becken seinen Teller, das Messer, den Löffel und die Tasse. Das markierte Geschirrtuch an der Leine über dem Sparherd zum Trocknen aufgehängt, das Geschirr samt Besteck in das Regal gestellt und ab in den Trockenraum um in die ständig klamme Arbeitskluft zu schlüpfen. Bergschuhe mit Stahlkappen, Schnittschutzhose, Steinschlaghelm, Arbeitshandschuhe und Sitzgurt. Draußen am Brunnen die zwei PET-Flaschen mit Wasser füllen und links und rechts am Rucksack fixieren. Den Pullover und die Regenjacke einpacken, zwei Äpfel dazu und das Jausensackerl, das der Koch schon für alle zuvor am Tresen bereit gestellt hat: zwei Semmeln, Speck oder Wurst, ein Stück Käse und Mannerschnitten. Jeden Tag Mannerschnitten. Um 6:30 Uhr dann die Einsatzbesprechung, bei Schönwetter vor dem Werkzeug- und Geräteschuppen, bei Regen drinnen im Halbdunkel zwischen Schaufeln und Krampen, Drahtrollen, Benzinkanistern, Ölkannen, Aggregaten, Werkzeugkoffern, Eisenstangen, Bolzenschneidern, Zurrgurten, Spannschlössern, Bohrmaschinen, Kübeln, Zementsäcken, Maurerkellen, Vorschlaghämmer, Stahlseiltrommeln und Seilspannern. Ausfassen des Werkzeugs und des Materials. Was geht wird an den Tragen festgezurrt, obendrauf der eigene Rucksack. Eisenstangen, Schaufeln auf die Schulter und in der freien Hand eventuell noch einen 5 l Kanister. Dann beginnt der Aufstieg. Das Barackenlager, das von der Lawinen- und Wildbachverbauung gestellt wurde, liegt auf 1900 m. An der Waldgrenze. Von dort in drei steilen Serpentinen durch ein Latschenfeld, anschließend einen schottrigen Rücken entlang bis hinauf zum Kulterjoch. Auf 2200m und irgendwas. Nach Atem ringend. Schwitzend. Man gewöhnt sich nie daran. Am Sammelpunkt droben entledigt sich jeder so rasch wie möglich von seiner Last. Selbst wenn es schüttet geht man ohne Regenschutz. Man hält es nicht aus. Die Jacke ist wie eine Sauna. Ein Dampfgarer. Erst oben schlüpft man rasch hinein um sich nach Möglichkeit keine Lungenentzündung zu holen. Den eigenen Rucksack steckt man bei Schlechtwetter in einen Müllsack, ehe man wieder absteigt für einen weiteren Materialtransport. Der Hubschrauber wäre zu teuer. Selbst der Vermessungsingenieur der uns einmal die Woche die Trasse mit rotem Lackspray markiert kommt zu Fuß herauf. Alle drei bis fünf Meter eine Säule. Dreieinhalb Kilometer. Von der Selcherscharte über das Kulterjoch bis hinüber zur Karbachspitze. Alle drei bis fünf Meter eine Säule! Die müssen sturmsicher sein, einzementiert, wo nötig mit Spannseilen zusätzlich gesichert. Zwei Meter hoch. Mindestens.

Drei meiner Kollegen sind türkischer Abstammung oder Herkunft, zwei aus Rumänien, einer aus Dresden, Mirko kommt aus Serbien, Ivo aus dem Burgenland (aber seine Mutter ist eine Ungarin) und ich. „Meine Ausländer!“, wie der Michl von der Lawinen- und Wildbachverbauung immer lachend sagt, wenn er am Freitagabend mit seinem Pajero die Verpflegung für die kommende Woche vom Tal herauf bringt.

Zwei Monate. 1.100,00 Euro inklusive Überstundenpauschale. Unterkunft und Essen frei. Geleast. Wir arbeiten von Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Mittagspause droben am Sammelplatz, wo wir uns in einer Felsnische mit einer Plane einen notdürftigen Unterstand gebaut haben. Dort lassen wir auch einen Teil des Werkzeugs über Nacht. Nur am Samstag, da muss zu Mittag alles runter. Wird gezählt, gesichtet und wenn nötig repariert. Am Nachmittag. Von uns. Darauf legt der Vorarbeiter großen Wert. Er kommt jeden Tag vom Tal herauf, in seinem Range-Rover. Und fährt am Abend nach Hause. Außer sonntags. Der Sonntag gehört uns. Schlafen, essen, Wäsche waschen, schlafen, Karten spielen. Für mehr reicht es nicht. Der Weg ins Dorf hinunter ist zu weit. Viel zu weit. Und sinnlos. Wir sind ja keine Touristen. Was soll man da?

Droben am Joch, da geht es noch. Bis auf den leidigen Wind. Der einem selbst bei strahlendem Sonnenschein durch Mark und Bein pfeift. Ständig. Aber drüben bei der Selcherscharte und dem Felsengrat von der Karbachspitze da muss man angeseilt arbeiten. Das Werkzeug und das Aggregat mit Seilen sichen und dann mit der Hilti das Loch für die Eisenstangen in den Felsen bohren. Kübel, Wasser und Zement holen, den Kleber anrühren und die Stange lotrecht im Bohrloch fixieren. Jeder Handgriff Schwerarbeit! Jeder Meter eine unsägliche Anstrengung! Und die Handschuhe kannst du vergessen. Die hindern mehr als sie nützen. Auch wenn dir die stählernen Sicherungsseile mit denen die Stützen abgespannt werden, regelmäßig die Hände bis aus Blut aufreißen. Mehr als fünf Stützen sind in so einem Gelände am Tag für eine Partie nicht zu schaffen. Und auch das nur bei gutem Wetter. Bei Regen oder gar Schnee, wie wir ihn schon zweimal hier im August hatten, ist es unmöglich hier zu arbeiten. Dazu noch der Nebel und die alles verdüsternden Wolken. Da wird selbst am relativ flachen Joch jede Arbeit zu einem Himmelfahrtskommando. Dann wird der Tag für den Transport verwendet. Sherpas. Fünf Mal aufsteigen, oben vielleicht durch knöcheltiefen Schnee, mit bis zu 40 kg am Buckel. Arbeit macht das Leben süß. Wunde Füße, geschundener Rücken, Schmerzen am ganzen Körper, Muskelkater, andauernd wiederkehrende Kopfschmerzen, zerschundene Hände, in der Nacht quälende Krämpfe in den Beinen, eitrige Schurfstellen an den Waden und den Schultern, der Wolf reibt im Schritt und dazu die ständige Feuchtigkeit vom Regen oder vom Schweiß.

Ich hasse diese Berge! Ich verabscheue diese Postkartenidylle! Ich verachte diese Touristen, die bei Schönwetter wie leidige Zecken sich an der montanen Schönheit dieser Landschaft mästen! Wir haben nichts davon. Gar nichts. Nur unsere Arbeit. Ausnahmslos. Hier heroben am Brennerpass. An der Grenze. Der Zaun ist in Arbeit. Muss fertig werden. Bis spätestens Sonntag, 2. Oktober.

 

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Fotos: Helmut Rizy, Linkes Wort, 3. September 2016

 
DEVOTIONALITÄTEN - bilder zur ausstellung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 05. Oktober 2015 um 06:54 Uhr

... und hier einige bilder zur eröffnung am 23. september 2015. fotografiert von Herwig Angerer©

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Download : regional-magazin; artikel von mag. dagmar knoflach; Pressebericht (pdf).

 

 
devotionalitäten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 07. September 2015 um 18:02 Uhr

DEVOTIONALITÄTEN

 

von Güni Noggler

23. September bis 15. November 2015

 

Galerie Unterlechner

Fred-Hochschwarzer-Weg 2, 6130Schwaz

Eröffnung: Mittwoch, 23. Sep. 2015, 20:00 Uhr

 

ausgestellt werden:

In einem eigenen Raum die „Turiner Tücher“, mit Zahnröntgen, aufgehängt an alten Kartenständern mit kaltem Licht einzeln von unten bestrahlt – „anatomische Vorlesung“ - dazu auf einem Lesepult das Werkbuch mit den Gedanken der Abgebildeten. Diese gesamte Serie besteht aus jeweils sechs weiblichen und sechs männlichen Körperabdrucken (Zahl 12) – wobei alle Dargestellten in der einen oder anderen Art bildnerisch (bildhauern, malen, fotografieren, filmen …) tätig sind. Diese Personen bewusst selbst zum „Objekt“ zu machen, war Teil des Gesamtprozesses.

 

Günis Weihnachtskarten“ – sie sind innerhalb eines Jahrzehntes in toller Zusammenarbeit mit dem Fotografenmeister Herwig Angerer entstanden – im Großformat (180 x 120 cm), auf LKW-Planen gedruckt – ein Triptychon und 9 Einzelbilder – stellen einen eigenen Zyklus dar, wobei jedes Bild einen politischen Zeitbezug und / oder eine religiöse Konnotation aufweist.

 

Günis Schriftenkammer“ ist mit handgeschriebenen, kopierten Manu­skriptteilen austapeziert und beinhaltet auszugsweise den schriftstellerischen Teil seines Schaffens.

 

Günis Reliquien“ – eigens angefertigte, erwerbbare Kleinodien – runden diese Ausstellung ab.

 

Musikalische Ergänzung: Armin Lengauer

 

DOWNLOAD EINLADUNG (pdf)

 
interkonfessionelle weihnachtsbeleuchtung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 22. September 2014 um 18:18 Uhr

mein freund Dr. Arkadasch Dag (DER arteologe), hat in "Hawadere-TV" seine neusetes gadgets zum thema "Togetherness-Facilities" vorgestellt: interkonfessionelle weihnachtsbeleuchtung für muslime - partizipieren sie mit an diesem fest des friedens und des schenkens! hier gehts zum video:

 

 
lesung volksstimmefest 2014, wien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Güni Noggler   
Montag, den 22. September 2014 um 18:00 Uhr

hier mein text für dieses jahr zum thema "zeitgeschehen":

 

 

Zeitgeschehen

 

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass nur mehr die Menschen an den Spruch „Geht´s der Wirtschaft gut, dann geht´s uns allen gut!“ glauben, die längst schon ihre Konten auf den Cayman-Islands und in der Schweiz weit mehr als steuerschonend mit Millionen und Abermillionen aufgefüllt haben. Wir, der Rest, haben dann endgültig begriffen, dass es nur den Reichen und Machthabern hilft, wenn wir mit Hilfe von beschämenden Mindestlöhnen und ausgedünnten Sozialleistungen die scheinbar leeren Kassen des Staates wieder füllen sollen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir es uns nicht mehr gefallen lassen, dass jeder der mehr als 4.350,00 Euro im Monat verdient (das ist bereits mehr als das Fünffache der Mindestpension von 857,93 Euro pro Monat!) für den darüber hinausgehenden Verdienst keinen einzigen Cent mehr für die Sozialversicherung zahlen muss! Stellen Sie sich das vor: Sie verdienen 8.306,00 Euro im Monat, weil Sie z.B. ein/e Nationalratsabgeordnete/er sind, dann brauchen Sie ab dem 4.351,00 Euro nichts mehr für die gesetzliche Krankenvorsorge, Pensionsvorsorge, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und die Insolvenzentgeltversicherung zu bezahlen. Ganz zu schweigen, wenn Sie von Zinsen aus Ihren Aktien, oder aus Vermietungseinkünften leben könnten – da fällt von vornherein nichts an!

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir die immensen Gagen der Manager, Geschäftsführer, Aufsichtsräte etc. nicht mehr akzeptieren. Wir werden ihnen ihre gebetsmühlenartige Leier von „Sonst bekommen wir keine Spitzenkräfte mehr für unsere Banken und Firmen!“ – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr abkaufen: oder sind da bisher nur überbezahlte Schwachmatiker und Hasardeure gesessen, die jahrzehntelang mit unserem Steuergeld Monopoli gespielt haben?

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, dass die Flicks und Oligarchen ihr Geld nicht nur deshalb bei uns in Österreich anlegen, weil der Steuersatz auf ihre Vermögen gleich Null und auf ihre Stiftungen beschämend gering ist, sondern weil sie nach wie vor in einem wunderschönen und friedlichen Land sich an den schönsten und teuersten Plätzen ungestört breitmachen dürfen. Wollten diese Herr- und Damschaften noch weniger Steuern bezahlen, dann könnten sie ja ohne weiteres nach Nigeria auswandern: aber dort spielt es dann keine Seitenblicke bei den Salzburger Festspielen, und keinen Charity Event am Wörthersee, sondern sie müssen dann froh sein, nicht entführt und ermordet zu werden, wenn sie auch nur einen Schritt außerhalb ihres Hochsicherheitsdomizils setzen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, was der Begriff „Versicherung“ bedeutet: wenn Sie eine Brandschutzversicherung abgeschlossen und regelmäßig ihre Versicherungsprämien einbezahlt haben und Ihnen dann bedauerlicherweise Ihre Wohnstätte abbrennt, dann steht Ihnen selbstverständlich und mit vollem Recht die Zahlung Ihrer Versicherung zu. Nur beim Arbeitslosengeld – für das Sie Monat für Monat Ihre Beiträge einbezahlen – wird schon viel zu lange so getan, als wären die Empfänger Sozialschmarotzer, die zu Unrecht den von ihnen selbst erarbeiteten Schutz erhalten. Und dann wissen leider noch die wenigsten, dass man bei uns in Österreich ohnehin nur maximal ein halbes Jahr Arbeitslosengeld bekommen kann… Die wahren Schmarotzer hingegen sitzen wahrscheinlich auf Capri und lassen sich von einem Kinderarzt eine Lungenentzündung im Urlaub attestieren.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass sich die Bauern nicht mehr von Monsanto und Konsorten ködern lassen, die sie vertraglich dazu zwingen nur mehr gentechnisch verändertes Saatgut und entsprechende Pestizide zu verwenden, die nicht nur unsere Umwelt, sondern langfristig auch noch unsere Gesundheit gefährden.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir endlich kapieren, dass es keine „Wirtschaftsflüchtlinge“ gibt, sondern nur Menschen, die bei sich zuhause keinerlei Chancen mehr aufs Überleben sehen; sei´s aus politischen, menschenrechtlichen oder Grundversorgungsproblemen. Niemand verlässt freiwillig seine Heimstatt, wenn er/sie die reelle Möglichkeit sieht, daheim ein friedliches und sinnvolles Leben gestalten zu können.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass selbst die Religionen anerkennen müssen, dass ohne die bedingungslose Anerkenntnis der Menschenrechte ein friedliches Zusammenleben auf Dauer unmöglich ist, und dass wir die großen Probleme dieser unserer Welt ohne ein absolutes Miteinander niemals lösen werden.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass die Medien sich mehr und mehr weigern, zum Handlanger der Reichen und Mächtigen zu verkommen. Verantwortung heißt für diejenigen verantwortlich zu sein, die, aus welchen Gründen auch immer, weniger Chancen und Möglichkeiten besitzen als man selbst im Augenblick hat.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir wieder erkennen, dass eine Gemeinschaft mehr benötigt als das ellbogenbewehrte Streben nach maximalem persönlichen Gewinn: Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Straßen, öffentlicher Verkehr, Müllentsorgung, Wasserversorgung und Altenpflege müssen immer im gemeinschaftlichen, staatlichen Besitz bleiben. Denn hier geht es nicht um persönlichen Gewinn, sondern um die Grundlagen aller.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir uns klar darüber werden, dass sich unsere Zukunft bereits in den Kindergärten und Pflichtschulen entscheidet. Wir können es uns wahrlich nicht leisten, auf all die Fähigkeiten und Talente zu verzichten, die durch unser bisheriges Bildungssystem mit viel zu früher – und meist sozialer – Selektion unter die schulischen Räder kommen. Wir brauchen eine Aufwertung der HandwerkerInnen und DienstleisterInnen! Die müssen wieder so viel verdienen, dass sie in der Lage sind, sich und ihren Familien ein würdiges Dasein zu ermöglichen.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir – mitten in einem vereinten Europa- erkennen, dass es kein Problem sein kann das griechische, spanische oder portugiesische Volk mit ein paar hundert Milliarden zu unterstützen, wenn es bei uns in Österreich nur eine Woche gedauert hat, bis klar war, dass unsere Regierung die eigenen, österreichischen Banken mit 100 Milliarden garantiemäßig unterstützt.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir unsere Politiker daran messen, was sie wirklich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft unternehmen; für die AlleinerzieherInnen, für die Kinder, die alten Menschen, die Pflegefälle, für die Opfer von Katastrophen. Und nicht daran, dass sie mit millionenschweren Steuerzuckerln fragwürdige Deals mit internationalen Konzernen aushandeln.

Es wird im Laufe der Zeit geschehen, dass wir begreifen, dass man Mörder die im Namen der Ehre, eines Gottes oder einer Ideologie foltern und töten nicht nur durch strenge Gesetze und Polizei unschädlich machen kann, sondern dass wir dafür in einem noch viel größeren Ausmaß Kultur, Kunst und Bildung brauchen. Nur damit – und mit persönlichem Rückgrat – können wir auf Dauer unsere Freiheit und Demokratie erhalten.

 

Wie gesagt: Zeitgeschehen.

 

Danke.

   (fotos: alfred nagl)

 
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