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Einreichung zum Kunstprojekt Energie Stadtwerke Schwaz Drucken E-Mail

Einreichung zum

Kunstprojekt

Energie Stadtwerke Schwaz/Feber,März 2013

 

„ENERGIE“

 

Eingereicht von:

Güni Noggler

Freundsberg 10a

6130 Schwaz

Tel.: 05242 74 168

Email: g.noggler@aon.at


Geforderte Leistungen nach den Ausschreibungsunterlagen:

 

1.    Darstellung als Skizze, Ansicht, Malerei, Fotomontage, etc.

siehe Beilage 1, Beilage 2

 

2.    Projektbeschreibung mit Angabe der verwendeten Materialien, des Materialfinish und des Gewichtes, bzw. der Gewichtverteilung.

 

Mein Kunstwerk „Energie“ ist auf Grund seiner Dimensionierung und Gestaltung aus finanziellen und technischen Überlegungen in dieser Form nicht umsetzbar. Daher ist die Beschreibung dieser Unumsetzbarkeit das eigentliche Kunstwerk und trägt damit gleichzeitig den Gedanken der Sparsamkeit und Nachhaltigkeit anschaulich Rechnung.

 

Diese Unumsetzbarkeit wird wie folgt dargestellt:

Auf einem granitenen, quaderförmigen Sockel (ca. 80cm x 20 cm x 20 cm) der an dem für das Kunstwerk vorgesehenen Platz hochkant einbetoniert wird, sodass er mit einer minimalen Höhe von 50 cm oder einer maximalen Höhe von 65 cm ab Boden herausragt, wird folgendes Schild in Bronze/Messing angebracht (Gesamtgewicht ohne Fundament unter 120 kg; Gewichtsverteilung: im nahezu 90° Winkel von oben im Geviert von 20 x 20 cm):

 
 

„ENERGIE“

Unumsetzbares Kunstwerk von

Güni Noggler, 2013.

Gewidmet den Beschäftigten der

Stadtwerke Schwaz.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die in der unten folgenden Beschreibung angeführten Anweisungen betreffend die finanzielle Mittelverwendung sind zwingender Teil dieses Kunstwerks.

Beschreibung:

Das Wort, der Begriff „Energie“ kommt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: zum einen aus ἐν (en) „innen“ und ἔργον (ergon) „Wirken“ und steht somit in seiner wörtlichen Bedeutung für Wirkung aus dem Inneren, für Innere Kraft“. Ausgehend von dieser Begrifflichkeit entwickelt sich mein Kunstwerk „Energie“.

 

Den Stadtwerken Schwaz als im weitesten Sinne dem Gemeinwesen der Stadtgemeinde Schwaz und der anderen beteiligten Gemeinden zugehörende Unternehmung obliegt zu einem wesentlichen Teil die Stromerzeugung und –verteilung, die Wasserver- und –entsorgung sowie Reinigung, Wärmeversorgung, informationstechnologische Versorgung, elektrotechnischer Anlagenbau und Garagenbetrieb.

 

Unternehmen die dem Gemeinwesen zuordenbar sind, sollen einzig dazu dienen, die Bedürfnisse der Bevölkerung kostengünstig und sowohl sozial als auch ökologisch nachhaltig zu befriedigen. Querfinanzierungen jeder Art zugunsten diverser budgetärer Anliegen der beteiligten Gemeinden, sowie sonstige Ausgaben für Sponsoring jeder Art und/oder dergleichen mehr aus den erwirtschafteten Gewinnen der Stadtwerke Schwaz sind daher rigoros abzulehnen. Die Stadtwerke Schwaz sind keine finanzielle Melkkuh für populistische Vorhaben.

 

Aus der wörtlichen Bedeutung des Begriffes „Energie“: „Wirkung aus dem Inneren“, „Innere Kraft“ ergibt sich, dass sowohl die unternehmerische Wirkkraft, als auch die Erarbeitung der dem Gemeinwesen dienenden Zielsetzungen vorrangig und in allererster Linie dem Fleiß und Können den ArbeiterInnen und Angestellten der Stadtwerke Schwaz zu verdanken ist. Ihnen und ihrer Arbeit ist daher mein Kunstwerk gewidmet und es ist dahersofern ich mit der Umsetzung meines Kunstwerkes beauftragt werdewie folgt vorzugehen:

a)    Sowohl der Granitsockel als auch das beschriftete Bronze/Messingschild samt Befestigung am granitenen Sockel werden von mir aus meinem Preisgeld in Höhe von € 1.500,00 bezahlt.

b)    Die Platzierung und Montage (= Einbetonierung des granitenen Sockels) werden wie in der Ausschreibung dargelegt, im Zuge der Erstellung des Basisfundaments durch die Stadtwerke Schwaz mit erfolgen.

c)    Die verbleibenden € 21.800,00 werden ohne jeglichen Abzug dem Betriebsrat der Stadtwerke Schwaz für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt, wobei weder die Geschäftsführer und Prokuristen sowie Mitglieder des Aufsichtsrates in irgendeinen, auch nur indirekten Genuss dieser Geldmittel kommen dürfen.

 

Dieser Punkt c) stellt für mich den Kern meiner künstlerischen Aussage dar, denn ohne das Fachwissen und den Arbeitseinsatz der Bediensteten wäre der wirtschaftliche Erfolg der Stadtwerke Schwaz undenkbar – und damit auch die Bereitstellung derart hoher finanzieller Mittel für die Gestaltung eines Kunstwerks. Wir haben die Dotierung dieser Ausschreibung nicht dem Goodwill irgendwelcher „Verantwortungsträger“ zu verdanken, sondern einzig und allein Elektrikern, Monteuren, Bürokräften, Mechanikern… der Stadtwerke Schwaz, welche ihre Aufgaben in vorbildlicher Weise erledigten und erledigen. Ich danke ihnen dafür! Und dieser Dank ist eine essenzieller Teil meiner unter  Punkt c) beschriebenen künstlerischen Aussage.

 

3.    Realisierungsplan (der selbständigen oder selbständig beauftragten Realisierung)

 

Sowohl der Granitsockel als auch das beschriftete Bronze/Messingschild samt Befestigung am granitenen Sockel werden von mir aus meinem Preisgeld in Höhe von € 1.500,00 bezahlt und zeitgerecht (nach vorheriger Absprache mit 14 tägiger Fristsetzung) zur Basisfundamentierung bereit gestellt.

 

4.    Kostenaufstellung bzw. Kalkulation

 

Sowohl der Granitsockel als auch das beschriftete Bronze/Messingschild samt Befestigung am granitenen Sockel werden von mir aus meinem Preisgeld in Höhe von € 1.500,00 bezahlt und können anhand der Originalbelege von der Jury und dem Betriebsrat der Stadtwerke Schwaz nach Abschluss der Arbeiten eingesehen werden. Sollte dabei wider Erwarten mit dem Betrag von € 1.500,00 von meiner Seite kein Auslangen gefunden werden, so wird der übersteigende Betrag für den Granitsockel samt bronzenem Schild von mir aus privater Tasche bezahlt.

 

5.    Modell

 

Wird mit diesen Unterlagen eingereicht.

 

Für zukünftige Ausschreibungen wird angeregt aus den Wählerregistern der beteiligten Gemeinden per Losentscheid Jurymitglieder zu ernennen, welche den beiden versierten Mitgliedern Mag. Eva Maria Stadler und Martin Schwarz für die Entscheidungsfindung zur Seite stehen, um so der Laienmitwirkung bei einer derartigen Entscheidung noch mehr demokratische Legitimation zu verleihen.

 

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